Welche Elemente konstituieren den kolumbianischen Staat?

Die Elemente, aus denen der kolumbianische Staat gemäß der politischen Verfassung von Kolumbien von 1991 besteht, sind drei öffentliche Befugnisse: die Exekutive, die Legislative und die Judikative; darüber hinaus der autonomen öffentlichen organismen.

Diese Befugnisse erfüllen die Funktion, die innere Ordnung des Landes aufrechtzuerhalten und folglich grundlegende Entscheidungen zum Wohl des kolumbianischen Volkes und im Rahmen der Wahrung des sozialen Status und der Souveränität zu treffen.

Nachfolgend die wesentlichen Elemente des kolumbianischen Staates:

Exekutivgewalt

Es wird vom Präsidenten der Republik geleitet, der durch Volksabstimmung für eine Amtszeit von vier Jahren als Präsident gewählt wird.

Gemäß Artikel 191 der Verfassung müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein, um sich für die Präsidentschaft Kolumbiens zu bewerben: gebürtige Kolumbianer, praktizierende Staatsbürger und zum Zeitpunkt der Wahl über 30 Jahre alt.

Ebenso setzt sich die Exekutivgewalt aus dem Vizepräsidenten der Republik (ebenfalls durch Volksabstimmung gewählt), dem Ministerkabinett, den Direktoren der Verwaltungsabteilungen und den Superintendenten zusammen.

In ähnlicher Weise wird diese Macht auf regionaler Ebene von den Gouverneuren jedes Staates und den Bürgermeistern der Gemeinde vertreten, die in ihren jeweiligen Gerichtsbarkeiten direkt gewählt werden.

Legislative Macht

Es ist verantwortlich für die Ausarbeitung von Gesetzen, Vorschriften und Standards, aus denen sich die kolumbianische Gesetzgebung zusammensetzt. Ebenso müssen sie die korrekte Umsetzung und Durchführung dieser Gesetze sicherstellen.

Es besteht aus einem Zweikammer-Kongress, der sich aus dem Senat und dem Repräsentantenhaus zusammensetzt.

Bürger, die Teil beider Kammern sind, müssen durch Volksabstimmung gewählt werden und zum Zeitpunkt der Antragstellung mindestens 30 Jahre alt sein. Die Wahlperiode beträgt vier Jahre.

Die gesetzgebende Gewalt erfüllt auch die Funktion, die politische Kontrolle des Landes zu gewährleisten und die Gültigkeit der Gesetzgebung, einschließlich der Verfassung der Republik, fortlaufend zu überprüfen.

Es ist auch zuständig für die Wahl der hohen Justizbeamten und der Vertreter der Kontrollorganismen.

Gerichtsgewalt

Er ist der Beauftragte, der die gerechte und korrekte Anwendung der Gesetze sowie die Lösung von Rechtskonflikten unter den kolumbianischen Bürgern gewährleistet.

Diese Befugnis setzt sich aus den Obersten Gerichten zusammen: dem Obersten Gerichtshof, dem Verfassungsgericht, dem Staatsrat und dem Obersten Rat der Justiz.

Darüber hinaus gehören die Sondergerichtsbarkeit und die Generalstaatsanwaltschaft zur Rechtsabteilung.

Zu seinen Hauptaufgaben zählen die Wahrung der kolumbianischen Verfassung und die Wahrung des Kräfteverhältnisses zwischen anderen öffentlichen Mächten.

Kontrollorganismen

Es ist ein Konglomerat unabhängiger öffentlicher Stellen auf Befehl des kolumbianischen Staates.

Kontrollinstitutionen sind Institutionen wie: das Generalkontrollbüro der Republik, das Büro des Bürgerbeauftragten, das öffentliche Ministerium, der Nationale Wahlrat und die Bank der Republik.